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3 Irrtümer über kaltgepresste Pflegeöle

Nahaufnahme von Pflegeölene wie Hagebutte, Avocado, Rizinus & Himbeersamenöl.

Kaltgepresste Pflegeöle sind Herzstück naturreiner Hautpflege – und dennoch gibt es viele Missverständnisse. In diesem Beitrag räumen wir mit den drei größten Irrtümern auf, erklären die Hautphysiologie und zeigen, wie Sie Pflanzenkraft ganzjährig richtig einsetzen.

Irrtum 1: „Öle spenden keine Feuchtigkeit“

Viele Menschen glauben, Pflanzenöle seien nur fettig und könnten die Haut nicht hydratisieren. Falsch! Öle enthalten zwar kein Wasser, doch sie schützen die Haut vor Feuchtigkeitsverlust.

Hautphysiologisch:
Kaltgepresste Öle stärken die Lipidbarriere der Haut und reduzieren den transepidermalen Wasserverlust (TEWL).

Anwendungstipp: Trage das Bio-Öl immer auf leicht feuchte Haut auf – so wird Feuchtigkeit eingeschlossen und länger gebunden. Hydrolate (auch Pflanzen- oder Blütenwässer genannt) sind dabei besonders geeignet.

Irrtum 2: „Öle verstopfen die Poren und machen Pickel“

Dieser Mythos hält sich hartnäckig, ist aber wissenschaftlich falsch. Nicht-komedogene Öle verstopfen die Poren nicht und sind auch für Mischhaut oder zu Unreinheiten neigende Haut geeignet.

Erklärung:
Nicht-komedogene Öle wie Jojobaöl, Hanföl, Hagebuttenkernöl oder Kaktusfeigenöl werden von der Haut aufgenommen, unterstützen die Talgregulation und fördern ein ausgeglichenes Hautmilieu.

  • verstopfen keine Poren
  • reduzieren Entzündungen
  • unterstützen gesunde Hautfunktionen

Psychologische Entlastung: Pickel entstehen meist durch Überdosierung, falsche Ölauswahl oder oxidierte Öle – nicht durch naturreine, kaltgepresste Öle.

Irrtum 3: „Alle Pflegeöle wirken gleich“

Jedes Öl hat ein eigenes Fettsäureprofil und unterschiedliche Wirkstoffe. Die Wirkung hängt maßgeblich von Herkunft, Pressung und Frische ab.

Kaltpressung bewahrt Wirkstoffe:
Nur so bleiben Phytosterole, Antioxidantien, fettlösliche Vitamine und bioaktive Substanzen erhalten. Raffinierte Öle verlieren einen Großteil dieser Wirksamkeit.

Ganzjährige Hautpflege mit kaltgepressten Ölen

Nicht nur im Winter: Unsere Haut ist täglich äußeren Einflüssen ausgesetzt – UV-Strahlung, Umweltstress, Temperaturwechsel, Reinigung. Kaltgepresste Öle unterstützen die Haut das ganze Jahr über, indem sie:

  • die Hautbarriere stabilisieren
  • Feuchtigkeit speichern und vor Verdunstung schützen
  • oxidativen Stress abpuffern
  • die natürliche Regeneration fördern

Praktische Anwendung & Entscheidungshilfe

  • Gesicht: 2–3 Tropfen Öl genügen, auf leicht feuchter Haut einmassieren
  • Körper: 3–5 Tropfen Öl oder Butter-Öl-Mischung täglich auftragen
  • Über Nacht: Reichhaltige Öle oder Butter-Öl-Mischungen unterstützen die Regeneration
  • Ätherische Öle: nur niedrig dosiert und immer in Trägeröl oder Butter einbetten

Häufige Fragen zu Pflegeölen

  • Verstopfen Öle die Poren? – Nein, nicht-komedogene Öle unterstützen die Talgregulation.
  • Machen Öle Pickel? – Falsch angewendet oder überdosiert: ja; korrekt angewendet, nein.
  • Welches Öl bei Mischhaut oder unreiner Haut? – Leichte, nicht-komedogene Öle wie Jojoba, Hanf oder Hagebuttenkernöl.
  • Kann ich Öle das ganze Jahr verwenden? – Ja, kaltgepresste Öle sind für ganzjährige Hautpflege geeignet.

Fazit: Weniger Mythen, mehr Hautwissen

Kaltgepresste Pflegeöle sind weder fettig noch oberflächlich. Richtig ausgewählt und angewendet, fördern sie die natürliche Hautfunktion, speichern Feuchtigkeit, schützen vor äußeren Einflüssen und unterstützen die Hautregeneration – für jedes Hautbild, zu jeder Jahreszeit.

Erfahre in unserm Beitrag mehr über kaltgepresste Bio-Öle und warum ihre schonende Gewinnung die wertvollen Vitamine, Fettsäuren und Pflanzenstoffe bewahrt, die Haut und Haar natürlich nähren, schützen und regenerieren.

Entdecke unsere naturreinen, nicht-komedogenen Bio-Öle und erlebe Pflege, die mit der Haut arbeitet – nicht gegen sie.

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